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Ortsnahe Chemotherapie - ambulant wie stationär

Bereits 2004 hat das St. Franziskus-Hospital sein Leistungsspektrum um einen wichtigen Baustein ergänzt. Mit der Einrichtung von zwei stationären und drei ambulanten Chemotherapieplätzen versorgt es krebskranke Patienten auch nach dem eigentlichen Eingriff. Die bis dahin oftmals erforderlichen bis zu 28 Fahrten zur ambulanten Anschlusstherapie z. B. nach Meschede oder Marburg können damit entfallen. Ein Faktor, der von den ohnehin stark geschwächten Betroffenen als sehr erleichternd empfunden wird, erspart dies doch viel Fahrerei und damit Anstrengung.

Weiterer Pluspunkt: Wer sich schon für die vorausgehende Operation in die Hände der Fachärzte des St. Franziskus-Hospitals begeben hat, braucht sich nicht auf neue Gesichter und Ansprechpartner einstellen.

Chemotherapie – Was ist das eigentlich?

Grundsätzlich versteht man unter Chemotherapie die medikamentöse Behandlung mit verschiedenen chemischen Substanzen, die Infektionserreger wie Bakterien, Pilze oder Tumorzellen gezielt schädigen, abtöten oder in ihrem Wachstum hemmen können, während normale, gesunde Zellen kaum oder gar nicht von dieser Wirkung betroffen werden. Die verwendeten Substanzen bezeichnet man in der Behandlung von Infektionskrankheiten z. B. als Antibiotika, in der Krebstherapie als Zytostatika.

 

Chemotherapie wird vor allem dann eingesetzt, wenn lokale Behandlungsformen wie etwa eine Operation und/oder Bestrahlung eines Tumors nicht ausreichen, weil die Gefahr besteht, dass sich Metastasen über die Blut- und Lymphbahnen im ganzen Körper ausbreiten und die Behandlung ergo den ganzen Organismus erfassen muss.


Kurzinfo

Chemotherapie
im St. Franziskus-Hospital

Ansprechpartner:

Dr. med. Julius Taberski

T: 0 29 81 – 80 2-14 00
    o. 14 11 o. 16 11
F: 0 29 81 – 80 2-45 45
M: taberski@khs-winterberg.de